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pflege & kultivierung von mangroven
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Mangroven sind grundsätzlich robuste und einfach zu haltende Pflanzen, solange einige grundlegende Dinge beachtet werden.
Hier berichten und informieren wir über die verschiedenen Haltungsweisen von Mangroven und den damit verbundenen Eigenheiten von Mangroven. Auch versuchen wir darauf einzugehen, welche Mangrovenarten sich für die jeweilige Haltungsart eignet.
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Ein eigens entwickelter Fragebogen hilft auf einfache Weise jene Mangrovenarten heraus zu filtern, die für deine individuellen Gegebenheiten geschaffen sind.
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Zusätzlich sollten ebenfalls folgende Bereiche besucht werden um mehr Informationen zu sammeln:
- FAQ
- Forum
- Erfahrungsberichte
In diesen Bereichen wirst du viel an praktischer Information erhalten.
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Unabhängig davon welche Mangrovenarten gehalten werden, folgendes Equipment ist zwingend notwendig, um Mangroven erfolgreich und langfristig kultivieren zu können, dabei gilt, umso besser das Equipment, umso besser das Wachstum:
- Kunstlicht (9-13 Stunden täglich) (wenn nicht ausreichend Sonnenlicht vorhanden)
- Natriumdampflampen
- HQI Lampen
- T5 Leuchtstoffröhren
- HBO (Quecksilberlampen)
- T8 Leuchtstoffröhren
- sonstige Pflanzenlampen
- Luft- und Wassertemperaturen am Tag über 20°C (ganzjährig)
- wenige spezielle Mangrovenarten benötigen mindestens 24°C
- ideale Lufttemperatur: 25-30°C
- ideale Wassertemperatur: 23-27°C
- Nachts können die Temperaturen fallen, eine Temperatur von unter 10°C sollte jedoch zu keiner Zeit unterschritten werden
- Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 Prozent
- ideale Luftfeuchtigkeit: so hoch wie möglich
- Bodensubstrat & Dünger
- Mangrove Mud Special
- Mangrove Mud Basic
- keine Erde, benutze Lehm, Sand aller Art (Korallensand nur
bei Meerwasser od. Brackwasser), Hydrokultur, Seramis, Kies, auch eine Mischung aus den verschiedenen Substraten ist möglich! Am idealsten ist 'Mangrove Mud Special', warum? -> lese selbst (Link)
- eine Mindesttiefe von 10cm für Jungpflanzen
- eine Mindesttiefe von 30cm für ältere Pflanzen
Mangroven können auch bei Sonnenlicht (ohne Kunstlicht) gehalten werden, gegebenenfalls dies geschieht in der Nähe des Equators (30° nördliche Breite oder 40° südliche Breite), dann sind die Mangroven auf keine zusätzliche künstliche Beleuchtung angewiesen.
Ist das nicht der Fall, so ist Kunstlicht bei so gut wie allen Mangrovenarten zwingend notwendig um diese erfolgreich und langfristig kultivieren zu können, auch wenn ihnen ein Wintergarten geboten wird, die Mangroven auf der Südseite eines Fensterbretts stehen oder ähnliche Umstände gegeben sind. Wie so oft gibt es auch bei den Mangroven Ausnahmen, einige Mangrovenarten, wie zB Barringtonia asiatica, Heritiera littoralis, Pandanus tectorius oder Terminalia catappa entwickeln sich auch ohne Kunstlicht sehr gut.
Wenn Mangroven von klein auf an, als Samen, vorgekeimte Samen oder Jungpflanzen, an das nicht so intensive Sonnenlicht in Europa oder vergleichbaren Gebieten gewöhnt werden, sowie auch an kühlere Temperaturen und geringere Luftfeuchtigkeit, dann gewöhnen sich robusteste der Mangroven wie Rhizophora mangle (Rote Mangrove), Bruguiera gymnorhiza (Orientalische Mangrove) und Avicennia marina (Graue Mangrove) auch an diese Bedingungen, das Wachstum ist dann meinst recht langsam.
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Mangroven sind sehr spezielle Pflanzen, sie sind in vielerlei Hinsicht einzigartig und erstaunen Laien als auch Wissenschaftler durch viele beeindruckende Fähigkeiten immer wieder aufs neue. Mangroven besitzen viele Eigenschaften wie sie bei keinen anderen Pflanzen zu finden sind, mitunter zählen dazu die Viviparität (Lebendgebärende Samen), die Ausscheidung und Verarbeitung von Salz sowie das Leben in den Gezeiten.
Bei der Kultivierung von Mangroven in einem Mangrovenbecken steht die Mangrove voll und ganz im Mittelpunkt, das Equipment ist speziell für Mangroven zusammengestellt worden, ideales Licht mit entsprechendem Lichtspektrum, nährstoffreiche Bodenschicht, Luftpumpe oder Wasserpumpe zur Umwälzung, Luftbefeuchter, Beregnungsanlage und so manch ein Mangrovenbecken besitzt eine vollelektrische Ebbe / Flut Simulation.
In den meisten Fällen werden Aquarien verwendet um ein ansprechendes Mangrovenbecken zu gestalten.
Nun bestehen zwei Möglichkeiten das Mangrovenbecken einzurichten:
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1. das Bodensubstrat wird direkt auf dem Boden des Aquariums ausgebreitet, auf diese Art werden die meisten Mangrovenbecken gestaltet. Dabei sollte das Bodensubstrat eine Mindesthöhe von 10cm erreichen, umso höher das Bodensubstrat umso besser für die Pflanzen. Die Mangroven werden danach direkt im Bodensubstrat eingepflanzt und gegossen wobei so lange Wasser nachgefüllt werden kann, bis die Wasseroberfläche einige Zentimeter über dem Bodengrund ist, danach ist für längere Zeit kein weiteres Gießen erforderlich, warte bis das Wasser von den Mangroven aufgebraucht wurde und das Bodensubstrat nur noch leicht feucht ist, wiederhole den Vorgang und fülle solange Wasser nach bis dieses wieder wenige Zentimeter über dem Bodensubstrat ist.
Diese Methode simuliert ein wenig die Gezeiten der Natur und sorgt für willkommene Abwechsung bei den Mangroven. Ein weiterer Vorteil dieser Gießmethode wird bald klar, es muss lediglich einmal im Monat gegossen werden und ein ertränken der Pflanzen ist nicht möglich.
2. die Mangroven werden einzeln in Töpfe gepflanzt welche dann in das leere Aquarium gestellt werden. Wichtig ist, dass die Töpfe einer ausreichenden Wurzelbildung nicht im Weg stehen, sie sollten daher größer angesetzt werden als bei üblichen Zimmerpflanzen, mindestens 15-20cm hoch und ebenso im Durchmesser für kleine Mangroven. Sobald alle Mangroven im Becken platziert wurden kann dieses mit Wasser aufgefüllt werden.
Der Wasserstand kann dabei wenige Zentimeter betragen aber auch über den Topfrand hinaus gehen, solange die Pflanzen nicht gänzlich unter Wasser sind stellen die Wassermengen kein Problem dar für die Mangroven, danach ist für längere Zeit kein weiteres Gießen erforderlich, warte bis das Wasser von den Mangroven aufgebraucht wurde und die Töpfe nur noch ein bis zwei Zentimeter im Wasser stehen, wiederhole den Vorgang und fülle solange Wasser nach bis dieses mindestens die Hälfte der Höhe der Töpfe erreicht hat und maximal wenige Zentimeter über den Topfrand.
Diese Methode simuliert ein wenig die Gezeiten der Natur und sorgt für willkommene Abwechsung bei den Mangroven. Ein weiterer Vorteil dieser Gießmethode wird bald klar, es muss im Regelfall lediglich einmal im Monat gegossen werden und ein ertränken der Pflanzen ist bei Mangroven nicht möglich.
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Unabhänging davon für welche Art von Mangrovenbecken du dich entscheidest, das Bodensubstrat ist das selbe! Es empfiehlt sich das Bodensubstrat aus lehmähnlichen Sand zu gestalten welcher mit dem Langzeitdünger Mangrove Mud Special bzw. Mangrove Mud Basic aufgebessert wird um den Boden mit ausreichend Nährstoffen zu versehen.
Abgestandenes Regenwasser als auch destilliertes Wasser erweisen sich ideal als Gießwasser für Mangroven.
In beiden Flällen empfehlen wir, eine ausreichend starke Luftpumpe zu installieren, die den Bodengrund mit Luft versorgt um so der Entstehung von anaeroben Bakterien vorzubeugen. Auch kann eine kleine Umwälzpumpe installiert werden, die das Wasser etwas bewegt, sodass stehendes Wasser vermieden wird, auch könnte ein kleiner Heizstab oder eine Bodenheizung eingebaut werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, vollautomatische Mangrovenbecken mit realistischer Ebbe / Flut Simulation existieren bereits.
Auch Tiere wie Schlammspringer, verschiedene Schneckenarten oder Krabben können in solchen Becken gehalten werden.
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Mangroven wachsen prinzipiell in den Gezeiten und somit in Brackwasser oder Meerwasser, umso erstaunlicher, dass viele der typischen Küstenmangroven auch ausgezeichnet für die Haltung im Süßwasseraquarium geschaffen sind ohne an Mangelerscheinungen zu leiden.
Im Süßwasseraquarium bieten Mangroven eine sehr abwechslungsreiche, exotische als auch außergewöhnliche Erscheinung. Fische, Garnelen und andere Krustentiere finden in Mangroven und deren Wurzelgeflecht tolle Versteckmöglichkeiten, die Stämme bieten Schildkröten Halt beim Atmen an der Wasseroberfläche und Schaumnest bildenden Fischen Halt für deren Schaumnester.
Da Mangroven emers wachsende Pflanzen sind, Pflanzen die ganz oder teilweise über die Wasseroberfläche hinauswachsen, eignen sich vor allem offene Becken für die Kultivierung von Mangroven. Einzelne kleinere Mangrovenarten können auch in geschlossenen Aquarien gehalten werden insofern ausreichend Platz zwischen Wasseroberfläche und Beleuchtung gegeben ist. Die sehr hohe Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Aquarien sort für schnelleres Wachstum, dem kann mit Zurückschneiden der Pflanze entgegengewirkt werden. Da Mangroven in der Natur bei Flut of gänzlich unter Wasser sind kann eine Mangrove die submers kultiviert wird einige Wochen durchhalten, danach wird sie verfaulen und absterben.
Die Einführung von Mangroven im Aquarium verbessert das Wohlbefinden aller Lebewesen als auch die Wasserqualität, da Mangroven dem Aquariumwasser typische Schadstoffe wie Nitrat, Nitrit und Phosphat entziehen. In der Natur spielen Mangrovenwälder eine wichtige Rolle als Filter und Kinderstube, im Aquarium entlasten Mangroven den mechanischen Filter und sorgen für mehr Wohlbefinden, weniger Algen und erhöhte Wasserqualität.
Um zu errechnen wie viele Mangroven notwendig sind um eine nachhaltig, ausgewogene biologische Filterung zu erreichen, sollte auf ca. 40 Liter Aquariumwasser 1 Mangrove gepflanzt werden. So sollte ein 240 Liter Becken in etwa 6 Mangroven haben, werden dem Aquarium weniger Mangroven zugeführt so dauert es länger bis die gewünschte Filterwirkung eintritt, mehr Mangroven beschleunigen das Erreichen der gewünschten Wasserwerte.
Das Wachstum einer Mangrove im Süßwasseraquarium kann keinesfalls mit dem Wachstum in der Natur verglichen werden. Das Wachstum ist insgesamt gesehen zurückhaltender, in der Natur verwandelt sich ein Mangrovensamen innerhalb weniger Jahre zu einem entsprechenden Baum, im Aquarium ist eine Mangrove selbst nach vielen Jahren noch immer verhältnismäßig klein und erweckt den Eindruck eines Bonsais. Durch Zurückschneiden kann das Wachstum zusätzlich beeinflusst und eine frühzeitige Verästelung hervorgerufen werden, die Größe der Mangrove kann dadurch kontrolliert werden.
Besprühen von Mangroven beeinflusst das Wachstum positiv und erhöht die lokale Luftfeuchtigkeit.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Mangroven durch den Entzug zahlreicher 'Schadstoffe' den Algen grundlegende Nährstoffe entziehen und diese somit dezimieren, Einführungsphasen eines Aquariums durch den Schadstoffentzug verkürzt werden können, die natürliche Filterung von Mangroven den mechanischen Filter entlastet und die Gefahr, dass das Aquariumwasser kippt (biologisch gesehen) verringert wird, zugleich das Wohlbefinden aller Aquarienbewohner sowie Aquarienpflanzen steigt.
Mangroven können im Süßwasseraquarium auf unterschiedliche Weisen kultiviert werden:
Bodengrund
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Mangroven mit ausreichender Größe um in den Bodengrund gepflanzt werden zu können und die obersten Blätter dennoch über der Wasseroberfläche zu haben, zeigen so gut wie immer außergewöhnlich gutes Wachstum, da sich zahlreiche Abfall-, Schad- und Nährstoffe im Bodengrund eines Aquariums sammeln, weiters ist der Bodengrund eines Süßwasseraquariums oft mit einem Langzeitdünger versehen der für zusätzliche Nährstoffe sorgt und der Mangrove zu prächtigem Wachstum verhilft.
Beim Einbringen der Mangrove in das Aquarium kann diese so platziert werden, dass auch bestehende Blätter sich unter der Wasseroberfläche befinden, solange der Trieb und die jüngsten und somit obersten Blätter der Mangrove über der Wasseroberfläche befinden wird sich die Mangrove gut entwickeln. Würde die Mangrove subers gehalten werden so würde sie nach wenigen Wochen absterben.
Einmal im Bodengrund gepflanzt, entwickeln die Mangroven ein weitläufiges Wurzelsystem im Radius von ca. 20 bis 40cm. Typische Luftwurzeln, für die Mangroven weltweit bekannt sind, werden in einem Süßwasseraquarium nicht ausgebildet. Die Wurzeln der Mangrove passen sich wie Wurzeln anderer Pflanzen an die Aquarienform an und wachsen im Bodengrund entlang von Scheiben ohne das Aquarium dabei zu beschädigen.
Ein Nachteil der Haltung von Mangroven im Bodengrund ist der Stress den Mangroven erleiden, wenn das Aquarium umgestaltet wird und die Mangrove ihrem gewohnten Standort plötzlich entrissen wird und einem neuen Ort des Aquariums zugewiesen wird. Oftmals reagieren Mangroven mit einer wochenlangen Wachstumspause, im schlimmsten Fall kann dieser Stress sogar zum Sterben der Pflanze führen. Sollten eine solche Umstellung wirklich notwendig sein, empfiehlt es sich, soviel Bodensubstrat wie möglich an den Wurzeln zu belassen und die Pflanze mit diesem zu übersiedeln.
Diesem Nachteil kann mit Gittertöpfen entgegengewirkt werden, einfach einen Gittertopf in die Bodenschicht des Aquariums einbringen und die Mangrove innerhalb des Topfes kultivieren, so kann sichergestellt werden, dass ein Großteil des Wurzelballens mit dem gewohnten Substrat und somit der gewohnten Umgebung übersiedelt. Mit dieser Methode wird der Stressfaktor minimalisiert und die Chancen für die Mangrove die Übersiedelung gut zu überstehen sind optimal.
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Filterbecken
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Filterbecken sind bei Meerwasseraquarien, vor allem bei größeren Anlagen, unumglänglich. In der Süßwasseraquaristik sind Filterbecken eher unüblich.
Sollte ein Aquarium dennoch mit einem Filterbecken ausgestattet sein, so können Mangroven selbstverständlich auch in diesem Platz finden um den Zweck des Filterbeckens tatkräftig zu unterstützen.
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Gittertopf
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Anstatt Mangroven direkt in den Bodengrund zu setzen, können für Aquarien geeignete Gittertöpfe verwendet werden. Gittertöpfe gibt es in verschiedensten Größen und Formen und können hier im Online-Shop erstanden werden. Der spezielle Topf wird mit Bodensubstrat des Aquariums gefüllt und die Mangrove darin gepflanzt.
Dieser Topf kann dann im Bodengrund versenkt werden oder auch am Bodengrund stehen und mit entsprechendem Dekomaterial (Steine, Holzwurzeln, etc.) gekonnt versteckt werden. Bei der Übersiedelung oder Umstellung der Mangrove kann diese samt dem Topf entnommen werden und ein Großteil des Wurzelballens bleibt im gewohnten Substrat. Mit dieser Methode wird der Mangrove viel Stress erspart.
Zwei weitere große Vorteile dieser Methode sind, dass sich so gut wie jede Mangrovenart auf diese 'natürliche' Haltungsweise erfolgreich im Aquarium kultivieren lässt und kleinere Mangroven anfangs näher der Wasseroberfläche platziert werden können und mit dem Wachstum der Topf immer näher dem Bodengrund gebracht werden kann.
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Holzwurzel
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Im Regelfall sind Holzwurzeln im Aquarium aus Mangrovenholz.
Zahlreiche Versuche zeigten, dass sich lediglich Rhizophora mangle (Rote Mangrove) erfolgreich an Holz anwurzeln lässt. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Wurzeln der Mangrove aussreichen Platz haben um sich entfalten zu können und nicht in einer 'Sackgasse' enden. Die Mangrove wird am besten in einen Spalte oder ein passendes Loch einer Wurzeln gesteckt, dabei sollte sie so fest gesteckt werden, dass die Verwendung einer Schnur oder anderen üblichen Befestigungsmaterialien nicht erforderlich ist.
Nährstoffe des Wassers im Aquarium lagern sich auch in Holzwurzeln ab, diese können durch die lebenden Wurzeln der Mangrove die sich an der Holzwurzel festgewachsen haben entzogen werden, weiters werden an Holzwurzel angewachsene Mangroven durch vorbeiströmendes Wasser mit Nährstoffen versorgt. Wurzeln der Mangrovenpflanze wachsen kontinuierlich der Bodenschicht des Aquariums entgegen und wird so auch dem Bodengrund Nährstoffe entziehen.
Oftmals ist eine Holzwurzel auch dann praktisch, wenn die Mangrovenpflanze nicht groß genug ist um direkt in den Bodengrund gepflanzt werden zu können, da sonst die gesamte Pflanze unter Wasser wäre. Um dieses Problem zu umgehen, kann die Mangrove auf Holz gepflanzt werden um diese zu erhöhen, sodass die Blätter über der Wasseroberfläche sind und sich die Pflanze entsprechend entwickeln kann.
Die Haltung einer Rhizophora mangle (Rote Mangrove) auf einer Holzwurzel ist eine der erfolgreichsten Haltungsmethoden dieser Mangrovenart im Süßwasseraquarium und führt so gut wie immer zu prächtigen Ergebnissen.
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Saugnapf
Mangroven, vor allem sogenannte Torpedosamen, zigarrenförmige Samen zwischen 10 bis 90cm, eignen sich gut um diese an einem Saugnapf zu fixieren. Der Saugnapf kann mit der Mangrove an einem beliebigen Ort und beliebiger Höhe im Aquarium platziert werden, lediglich muss sich die Spitze des Torpedosamens über der Wasseroberfläche befinden. Der Trieb des Samens wächst, die Wurzeln entwickeln sich in Richtung Boden und entziehen vorbeiströmendem Wasser die nötigen Nährstoffe. Diese Methode scheint praktisch und einfach, allerdings darf nicht vergessen werden, dass es eine recht unnatürliche Haltung ist, die Wurzeln sind dem Licht ausgesetzt und finden keinen Halt, daher ist diese Art der Haltung nur für wenige Monate möglich, oftmals vielleicht von Vorteil um die Mangrove wachsen zu lassen um so eine entsprechende Größe zu erreichen damit diese später direkt in den Bodengrund gepflanzt werden kann.
An dieser Stelle wird jedoch empfohlen, dass diese Methode, wenn möglich, zu vermeiden ist, die später nötige Umstellung zur Kultivierung in der Bodenschicht des Aquariums oder Anwurzelung auf Holz bedeutet unnötigen Stress für die Mangrove. Empfehlenswert ist, sich gleich von Anfang an Gedanken über die nachhaltige Haltung der Mangrove zu machen und diese von Beginn an entsprechend zu halten.
Stein
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Zahlreiche Versuche zeigten, dass sich lediglich Rhizophora mangle (Rote Mangrove) erfolgreich an Stein anwurzeln lässt. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Wurzeln der Mangrove aussreichen Platz haben um sich entfalten zu können und nicht in einer 'Sackgasse' enden. Die Mangrove wird am besten in einen Spalte oder ein passendes Loch des Steins gesteckt, dabei sollte sie so fest gesteckt werden, dass die Verwendung einer Schnur oder anderen üblichen Befestigungsmaterialien nicht erforderlich ist.
Ein klarer Nachteil im Vergleich zur Befestigung an Holzwurzeln ist der, dass Steine keine Nährstoffe aufnehmen und die Mangrove mit diesen versorgen kann, lediglich kann sich nährstoffreicher Mulm in diversen Spalten ansammeln, in welchen dann vielleicht auch die Wurzeln der Mangrovenpflanze wachsen und so die Nährstoffe aufnehmen können, weiters werden an Stein angewachsene Mangroven durch vorbeiströmendes Wasser mit Nährstoffen versorgt. Wurzeln der Mangrovenpflanze wachsen kontinuierlich der Bodenschicht des Aquariums entgegen und wird so auch dem Bodengrund Nährstoffe entziehen.
Die Haltung einer Rhizophora mangle (Rote Mangrove) auf Stein erfordert ein wenig Wissen und Glück und ist nicht so einfach zu bewerkstelligen wie die Haltung auf einer Holzwurzel oder im Bodengrund. Zum einen muss sich der richtige Stein finden und zum anderen sollten die Wurzeln nicht zu viel Licht ausgesetzt sein.
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In einem Meerwasseraquarium kommen die exotischen Mangroven ganz besonders schön zur Geltung, sind doch Mangroven, neben den meistens unerwünschten Algen, die einzigen Pflanzen die in einem Meeresbecken wachsen und gedeihen und das in voller Pracht! Das Wasser eines Meerwasseraquariums beinhaltet im Regelfall alle Nährstoffe die für ein kräftiges und prachtvolles Waclhstum von Mangroven notwendig sind, sogar sogenannte Schadstoffe die oft zu unerwünschten Wasserwerten führen, werden durch Mangroven aufgebraucht und somit der Chemiehaushalt des Wassers ins Gleichgewicht gebracht. Nitrit, Nitrat und Phosphat stehen dabei ganz oben auf der Liste, dazu jedoch später noch mehr.
Die einzigartigen Luftwurzeln auch Pneumatophoren genannt werden von Mangroven vor allem in Meeresaquarien ausgebildet, so bieten Mangroven eine ganz außergewöhnliche Erscheinung, die prachtvolle Tier- und Korallenwelt unter Wasser und die Mangrove mit ihren ungewöhnlichen Blättern oberhalb der Wasseroberfläche und die prächtigen Pneumatophoren sind unterhalb als auch oberhalb der Wasseroberfläche zu sehen. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass die Pneumatophoren zu kräftig wachsen, so können diese problemlos gestutzt werden ohne der Mangrove größeren Schaden zuzufügen. Ängste, dass die Pneumatophoren einer Mangrove ein Aquarium beschädigen oder gar zum sprengen bringen können sind gänzlich unbegründet.
Die Blüten einer Mangrove erfreuen jeden Mangrovenhalter. Mangroven wachsen in der Natur zu Bäumen bzw. auch Sträucher heran, im Aquarium hält sich das Wachstum stets in Grenzen und Mangroven wachsen über eine überschaubare Größe nicht hinaus, sie gedeihen wie Bonsais. Erst wenige Aquarianer schafften es Mangroven zum blühen zu bringen, jene die es schafften gedulteten sich meiste mehrere Jahre lang, erfahrungsgemäß beginnen Mangroven in Meeresaquarien nach 6 bis 10 Jahren zu blühen. Es sind bereits mehrere Fälle von Mangrovenhaltern in Österreich und Deutschland bekannt die unterschiedliche Mangrovenarten zu blühen brachten, darunter Avicennia officinalis, Bruguiera gymnorhiza und Rhizophora mangle. Die Frage ist nicht ob Mangroven blühen, sondern wann.
Alleine die Blätter sind Grund genug um eine Mangrove im Meeresbecken zu kultivieren, verschiedenste Färbungen und Formen der unterschiedlichen Mangrovenarten bieten eine nie dagewesene Abwechslung in der Meeresaquaristik. Ganz besonders interessant sind jene Mangrovenarten die über einzigartige Salzdrüsen an der Blattunterseite Salz in Form von Kristallen ausscheiden, vor allem Mangroven der Gattung 'Avicennia' haben diese Eigenschaft, aber auch Mangroven der Gattung 'Aegialitis' und 'Aegiceras'.
Besprühen von Mangroven erhöht die lokale Luftfeuchtigkeit und beeinflusst das Wachstum einer Mangrove positiv.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Mangroven durch den Entzug zahlreicher 'Schadstoffe' den Algen grundlegende Nährstoffe entziehen und diese somit dezimieren, Einführungsphasen eines Aquariums durch den Schadstoffentzug verkürzt werden können, die natürliche Filterung von Mangroven den mechanischen Filter entlastet und die Gefahr, dass das Aquariumwasser kippt (biologisch gesehen) verringert wird, zugleich das Wohlbefinden aller Aquarienbewohner steigt.
Mangroven können im Meerwasseraquarium auf unterschiedliche Weisen kultiviert werden:
Bodengrund
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Im Gegenteil zur Süßwasseraquaristik besteht die Bodenschicht eines Meerwasseraquariums oft nur aus wenigen Zentimeter, oftmals zu wenig um Mangroven ausreichend Platz zum Wurzeln zu bieten. Sollte eine ausreichend tiefe Bodenschicht vorhanden sein, dabei empfiehlt sich eine Tiefe von mindestens 5 bis 6 Zentimeter, empfiehlt es sich Mangroven direkt in das Bodensubstrat zu pflanzen insofern diese groß genug sind um die obersten Blätter über der Wasseroberfläche zu haben. Abfall-, Schad- und Nährstoffe welche sich im Bodengrund eines Aquariums sammeln dienen den Mangroven als hervoragende Nährstoffquelle.
Beim Einbringen der Mangrove in das Aquarium kann diese so platziert werden, dass auch bestehende Blätter sich unter der Wasseroberfläche befinden, solange der Trieb und die jüngsten und somit obersten Blätter der Mangrove über der Wasseroberfläche befinden wird sich die Mangrove gut entwickeln. Würde die Mangrove subers gehalten werden so würde sie nach wenigen Wochen absterben.
Einmal im Bodengrund gepflanzt, entwickeln die Mangroven ein weitläufiges Wurzelsystem im Radius von ca. 20 bis 40cm. Typische Luftwurzeln, für die Mangroven weltweit bekannt sind, werden in einem Meerwasseraquarium nach ca. 1,5 bis 2 Jahren ausgebildet. Die Wurzeln der Mangrove passen sich der Aquarienform an und wachsen entlang der Glasscheiben ohne das Aquarium dabei zu beschädigen.
Ein Nachteil der Haltung von Mangroven im Bodengrund ist der Stress den Mangroven erleiden, wenn das Aquarium umgestaltet wird und die Mangrove ihrem gewohnten Standort plötzlich entrissen wird und einem neuen Ort des Aquariums zugewiesen wird. Oftmals reagieren Mangroven mit einer wochenlangen Wachstumspause, im schlimmsten Fall kann dieser Stress sogar zum Sterben der Pflanze führen. Sollten eine solche Umstellung wirklich notwendig sein, empfiehlt es sich, soviel Bodensubstrat wie möglich an den Wurzeln zu belassen und die Pflanze mit diesem zu übersiedeln.
Diesem Nachteil kann mit Gittertöpfen entgegengewirkt werden, einfach einen Gittertopf in die Bodenschicht des Aquariums einbringen und die Mangrove innerhalb des Topfes kultivieren, so kann sichergestellt werden, dass ein Großteil des Wurzelballens mit dem gewohnten Substrat und somit der gewohnten Umgebung übersiedelt. Mit dieser Methode wird der Stressfaktor minimalisiert und die Chancen für die Mangrove die Übersiedelung gut zu überstehen sind optimal.
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Filterbecken
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Filterbecken sind in der Meeresaquaristik ein wichtiger Bestandteil der Meerwasseranlage. Zumeist handelt es sich um ein Aquarium das kleiner ist als das eigentliche Meerwasseraquarium selbst, jedoch ausreichend Platz für die Technik der Anlage bieten.
Oftmals werden diese Filterbecken erweitert, etwa mit speziellen Algen die der Wasseraufbereitung dienen oder unterschiedliche Sandarten die eingebracht werden können um ein natürlicheres Klima zu verschaffen, und auch hier können Mangroven von großem Vorteil sein, allerdings nur unter gewissen Umständen.
Da Mangroven nicht submers (unter dem Wasser) wachsen, sondern ihre Blätter über der Wasseroberfläche bilden, wird etwas Platz über dem Filterbecken sowie entsprechende Beleuchtung benötigt um Mangroven erfolgreich im Filterbecken kultivieren zu können. Sind diese Bedingungen gegeben, können mehrere Mangroven einer Art als auch verschiedenen Mangrovenarten im selben Filterbecken untergebracht werden um so die mechanische Filterleistung der Anlage zu entlasten und die Wasserqualität zu steigern. Versuche mit reinen Mangrovenfilterbecken haben sich als sehr positiv bewiesen, auf mechanische Filterbecken kann deshalb jedoch nicht verzichtet werden.
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Gittertopf
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Gittertöpfe sind mitunter die beste Lösung Mangroven nachhaltig im Meerwasseraquarium zu kultivieren.
Anstatt Mangroven direkt in den Bodengrund zu setzen oder auf Lebendgestein anzubringen, können für Aquarien geeignete Gittertöpfe verwendet werden. Gittertöpfe gibt es in verschiedensten Größen und Formen und können hier im Online-Shop erstanden werden. Der spezielle Topf wird mit Korallenbruch gefüllt und die Mangrove darin gepflanzt.
Dieser Topf kann dann im Bodengrund versenkt werden oder auch am Bodengrund stehen und mit Lebendgestein und/oder Korallen gekonnt verdeckt werden. Bei der Übersiedelung oder Umstellung der Mangrove kann diese samt dem Topf entnommen werden und ein Großteil des Wurzelballens bleibt im gewohnten Substrat. Mit dieser Methode wird der Mangrove viel Stress erspart.
Weitere große Vorteile dieser Kultivierungsmethode sind, dass sich so gut wie jede Mangrovenart auf diese 'natürliche' Haltungsweise erfolgreich im Aquarium kultivieren lässt. So können kleinere Mangroven anfangs näher der Wasseroberfläche platziert werden und mit dem Wachstum kann der Topf immer näher dem Bodengrund gebracht werden.
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Lebendgestein
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Mangroven gedeihen in Lebendgestein. Erfahrungsgemäß lassen sich vor allem Bruguiera gymnorhiza, Rhizophora apiculata und Rhizophora mangle, an Lebendgestein erfolgreich anwurzeln. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Wurzeln der Mangrove aussreichend Platz haben um sich entfalten zu können um nicht in einer 'Sackgasse' zu enden. Die Mangrove wird am besten in einen Spalte oder ein passendes Loch des Lebendgesteins gesteckt, dabei sollte sie so fest gesteckt werden, dass die Verwendung von Korallenkleber oder anderen Befestigungsmaterialien nicht erforderlich ist. Sollte keine passende Stelle gefunden werden, so kann die Mangrove auch mittels Korallenkleber befestigt werden, wichtig ist dabei darauf zu achten, dass der untere Bereich der Mangrove, an welchem sich die Wurzeln entwickeln, von Korallenkleber frei bleibt und vor direkter Lichteinstrahlung so gut wie möglich geschützt wird.
Durch vorbeiströmendes Wasser werden die Mangroven mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Die Wurzeln der Mangrove wachsen kontinuierlich der Bodenschicht des Aquariums entgegen und werden so auch einst dem Bodengrund Nährstoffe entziehen. Es kann durchaus passieren, dass die Wurzeln mehreres Lebendgestein miteinander verbindet.
Oftmals ist Lebendgestein auch dann praktisch, wenn die Mangrovenpflanze nicht groß genug ist um direkt in den Bodengrund gepflanzt werden zu können, da sonst die gesamte Pflanze unter Wasser wäre. Um dieses Problem zu umgehen, kann die Mangrove auf Lebendgestein gepflanzt werden um diese zu erhöhen, sodass die Blätter über der Wasseroberfläche sind und sich die Pflanze entsprechend entwickeln kann.
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Saugnapf
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Mangroven, vor allem sogenannte Torpedosamen, zigarrenförmige Samen zwischen 10 bis 90cm, eignen sich gut um diese an einem Saugnapf zu fixieren. Der Saugnapf kann mit der Mangrove an einem beliebigen Ort und in beliebiger Höhe im Aquarium platziert werden, lediglich muss sich die Spitze des Torpedosamens über der Wasseroberfläche befinden. Der Trieb des Samens wächst, die Wurzeln entwickeln sich in Richtung Boden und entziehen vorbeiströmendem Wasser die nötigen Nährstoffe. Diese Methode scheint praktisch und einfach, allerdings darf nicht vergessen werden, dass es eine recht unnatürliche Haltung ist, die Wurzeln sind dem Licht ausgesetzt und finden keinen Halt, daher ist diese Art der Haltung nur für wenige Monate möglich, oftmals vielleicht von Vorteil um die Mangrove wachsen zu lassen um so eine entsprechende Größe zu erreichen damit diese später direkt in den Bodengrund gepflanzt werden kann.
An dieser Stelle wird jedoch empfohlen, dass diese Methode, wenn möglich, zu vermeiden ist, die später nötige Umstellung zur Kultivierung in der Bodenschicht des Aquariums oder Anwurzelung auf Lebendgestein bedeutet unnötigen Stress für die Mangrove. Empfehlenswert ist, sich gleich von Anfang an Gedanken über die nachhaltige Kultivierung der Mangrove zu machen und diese von Beginn an entsprechend zu platzieren.
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Mangroven sind wie geschaffen zur Kultivierung in Paludarien. Die hohe Luftfeuchtigkeit, die erhöhten Temperaturen, die künstliche Beleuchtung sowie der geschlossene Kreislauf bieten hervorragende Wachstumsbedingungen für Mangroven.
Aufgrund der tropischen Gegebenheiten im Paludarium sowie den abwechslungsreichen Standorten die durch ein Paludarium geboten werden, können so gut wie alle Mangrovenarten in einem Paludarium erfolgreich kultiviert werden.
Jene Mangroven die einen höheren Bedarf an Wasser haben steht der Wasserbereich zur Verfügung in welchem die Mangroven gehalten werden können wie im Süßwasseraquarium, Mangroven die es lieber ein wenig trockener haben wie Barringtonia sp., Heritiera littoralis, Nypa fruticans, Pandanus tectorius und der gleichen empfiehlt sich das Landteil des Paludariums.
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Um Mangroven in Meerwasser oder Brackwasser zu kultivieren wird nicht jodiertes Meersalz benötigt.
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Die Salinität (Salzgehalt des Wassers) wird mittels eines Salz Refraktometers ermittelt.
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Berechnungsbeispiele:
1. Meerwasser
Meerwasser hat im Durchschnitt 32 bis 35 Gramm Salz pro Liter. Dieses Beispiel arbeitet mit einem Durchschnittswert von 33 Gramm Salz pro Liter.
Eine Mangrove wird in einen Topf mit 3,8 Liter Volumen gepflanzt welcher dann in einen Übertopf gestellt wird oder einen Untersetzer erhält.
3,8*33 = 125 Gramm Salz sind erforderlich.
2. Brackwasser
Brackwasser hat im Durchschnitt 10 bis 20 Gramm Salz pro Liter. Dieses Beispiel arbeitet mit einem Durchschnittswert von 15 Gramm Salz pro Liter.
Es wird ein Mangrovenbecken mit den Maßen B:120cm T:40cm H:50cm eingerichtet. Wie viele Mangroven darin gepflanzt werden ist für die Berechnung unwichtig. Das Becken wird mit 15cm Substrat gefüllt, der Wasserstand endet bei 25cm.
120*40*25 = Volumen = 120.000 kubik Zentimeter
120.000/1.000 = 120 Liter
120*15 = 1,8 kg Salz sind erforderlich.
Hinweis:
Die Salinität (Salzgehalt) steigt und sinkt mit der Menge an Wasser die vorhanden ist. Wird Wasser verbraucht bzw. verdunstet, so steigt die Salinität im Wasser, unmittelbar nach dem Gießen durch Süßwasser sinkt die Salinität. Mangroven sind an Schwankungen der Salinität gewöhnt und können damit sehr gut umgehen.
ACHTUNG:
1. Es darf nur nicht jodiertes Salz verwendet werden
2. Salz verschwindet nicht bzw. wird nicht aufgebraucht, es bleibt im Boden enthalten, somit muss nur einmalig Salz dem Bodensubstrat / Wasser hinzugefügt werden. Erst beim Umtopfen in einen größeren Topf muss die Salinität angepasst werden oder wenn Bodensubstrat oder Wasser der Mangrove entfernt werden.
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